Wikingerschiffe

Wikingerschiffe – die Fürsten der Meere

Wikingerschiffe sind skandinavische Langboote, die zwischen dem 8. und 11. Jahrhundert massenhaft produziert wurden. Das Besondere an diesen Schiffen war, dass sie sowohl für Ost- und Nordsee wie auch für Flüsse tauglich waren.

Wikingerschiff Oslo Museum
Das rekonstruierte Gokstad-Wikingerschiff aus dem 9. Jahrhundert (Foto: Karamell / CC-BY-SA 3.0)

Die Wikingerschiffe vereinigten dabei Stabilität und geringen Tiefgang in einer eleganten Konstruktion. Vor allem die kleineren Typen konnte man sogar wieder in Einzelteile zerlegen.

Selbst mit mittelalterlichen Methoden war der Transport eines Wikingerschiffs über Land relativ einfach, beispielsweise um Stromschnellen zu überwinden.

Diese Klinkerbauweise führte außerdem während der Fahrt zur Bildung von Luftblasen unter den Planken. Das reduzierte die Reibung und trug zu der hohen Geschwindigkeit von bis zu 20 Knoten bei.

Die Besatzung von Wikingerschiffen bestand häufig aus etwa 30 Personen, die entweder segelten oder ruderten. Als Ruderer auf Flüssen wie dem Dnepr oder der Wolga wurden speziell schwedische Wikinger sogar Namensgeber für das Großreich der „Kiewer Rus“ und über diese Achse auch für das heutige Russland.

Die Dänen hingegen plünderten und besetzten die britischen Inseln. Außerdem gab es zahlreiche Überfälle in der „Normandie“. Darüber hinaus drangen sie über den Rhein und die Seine bis tief ins Reich der Franken vor und verbreiteten dort Angst und Schrecken.

Bauweise, Besatzung und Navigation

Rumpf, Riemen und Segelmast

Der Rumpf eines Wikingerschiffs bestand aus Planken. Die Suche nach passenden Bäumen für einen entsprechenden Zuschnitt bedurfte großer Erfahrung im Schiffsbau und im Umgang mit Holz.

Wikingerschiffe waren primär Segelschiffe, die jedoch auch gerudert werden konnten. Bei sehr kleinen Booten hatte jeder Ruderer ein Riemenpaar. Bei größeren beziehungsweise breiteren Ausführungen hatte jeder Wikinger jedoch nur einen Riemen.

Wikingerschiff Querschnitt Zeichnung
Querschnitt eines Wikingerschiffs (Urheber: Fingalo / Lizenz: CC-BY-SA 3.0)

Der Segelmast war meist Mittschiffs in einem Loch fixiert und konnte wie ein Scharnier sehr einfach umgelegt werden. Er bestand häufig aus Tanne oder Föhre und wurde außerdem geteert, um wasserabweisend zu sein.

Die Höhe des Mastes stand im Verhältnis zur Zahl der Ruderer beziehungsweise der Größe des ganzen Wikingerschiffs. Bei Kriegsschiffen waren es grob 20 bis 30 Meter. Zur Stabilisierung verwendete man Wanten aus Hanf oder Seehundsleder.

Anker, Anlandung und Reparaturen

Wikingerschiffe hatten Anker. Im Hafen der unter Harald Blauzahn gegründeten Jomsburg sollen beispielsweise bis zu 300 solcher Ankerplätze gewesen sein. Mit Hilfe von kleineren Beibooten konnte man dann an Land fahren.

Der Tiefgang eines Wikingerschiffs betrug selbst bei voller Beladung allerdings auch nur etwa 90 Zentimeter. Damit konnten die Skandinavier auch in sehr seichten Gewässer fahren und an Flussufern oder Stränden anlanden. In der Küstenschifffahrt wurde spätestens für die Nacht ein Liegeplatz gesucht.

Ein wichtiges Thema war der Verschleiß insbesondere des Mastes, von Riemen, dem Steuerruder und den Tauen. Diese Teile mussten gegebenenfalls auch während einer Reise von der Besatzung repariert werden.

Für die Feststellung der Seetauglichkeit eines Wikingerschiffs sind sogar gesetzliche Vorgaben aus Norwegen erhalten, wie im § 310 des Gulathingslov:

„Nun sendet der König seine Leute in das Fylke, das Schiffszeug und die Männer zu prüfen, und diese oder der Schiffsführer bezeichnen das Schiff als nicht seeklar. Aber die jeweils andere Seite bezeichnet es als seeklar. Da soll man Männer aus einer anderen Schiffsgestellung berufen, die sollen beschwören, ob das Schiff seeklar ist oder nicht. Aber wenn sie nicht schwören wollen, da sollen jene ihr Schiff zu Wasser bringen und ihr Fahrzeug prüfen. Sie sollen es fünf Nächte zur Dichtung liegen lassen und dann ausschöpfen. Wenn nun ein Mann das Schiff durch Schöpfen trocken halten kann, dann soll es hinaus auf die Küstenfahrstraße, dann ist das Schiff seeklar.“

Besatzung und Bewaffnung

Für die Besatzung von Wikingerschiffen gab es im zeitgenössischen Sprachgebrauch mehrere Begriffe, die jedoch auch nur soviel wie „Schiffsmannschaft“ bedeuteten. Historiker schließen daraus, dass es kein abgegrenzter Berufszweig war.

Die Größe der Besatzung eines Wikingerschiffs war jedoch sehr wichtig für die Einordnung des Schiffstyps. Die Masse der schnellen und wendigen Kriegsschiffe waren Zwanzigsitzer. Ab etwa 30 Ruderern pro Seite war es bereits eine Art von mittelalterlichem Schlachtschiff.

Wikingerschiff Segel
Ein rekonstruiertes Wikingerschiff unter vollen Segeln (Foto: Archiwum Własne Jarmeryka / Lizenz: gemeinfrei)

Eine vielleicht noch erwähnenswerte Eigenschaft von Wikingerschiffen war, dass sie keine Toiletten hatten. Menschlicher Abfall wurde achtern ohne weitere Zwischenlagerung direkt über die Reling ins Wasser gelassen.

Die Besatzung von Wikingerschiffen führte für den Nahkampf sowohl Schilde als auch Schwerter oder Äxte mit sich. Darüber hinaus hatte jeder Krieger einen Bogen sowie zwei Dutzend Pfeile und einen Speer dabei.

Gemäß § 310 des norwegischen Gulathingslov ist diese Ausstattung eines Wikingers sogar eine strafbewehrte Vorschrift:

„Immer wenn ein Waffenthing gehalten werden soll, da soll der Amtswalter oder Lehnsmann es im Herbst ansagen und im Frühjahr abhalten. Alle freien und volljährigen Männer müssen es aufsuchen, oder jeder von ihnen ist mit drei Øre straffällig. Da sollen die Männer ihre Waffen vorweisen, wie es vom Gesetz bestimmt ist. Der Mann soll eine Breitaxt oder Schwert haben, einen Speer und einen Schild, über den mindestens drei Eisenbänder quergelegt sind und der Handgriff mit Eisennägeln angenagelt ist. Auf jede Waffe ist eine Strafe von drei Øre angesetzt. Außerdem sollen die Bonden für jeden Ruderplatz zwei Dutzend Pfeile und einen Bogen stellen. Für jeden fehlenden Pfeil sollen sie einen Øre bezahlen und drei für den Bogen.“

Zeitgenössische Sagen implizieren jedoch, dass die Munition für den Fernkampf in der Regel sehr viel umfangreicher gewesen sein muss. Stundenlange Seegefechte sind keine Ausnahmen in den Legenden.

Navigationshilfen und Lotsen

Die sagenhaften Erfolge der Wikingerschiffe sind jedoch nur in Kombination mit der Fähigkeit zur Navigation denkbar. Mit dem Wort „Havilla“ hatte man sogar einen eigenen Begriff für verfahrene Situationen und den Verlust der Orientierung.

Der „Sonnenkompass“ gilt als wichtiges Beispiel für die navigationalen Fähigkeiten der Wikinger. Dabei handelte es sich um ein kleines Brett oder eine Scheibe, die in der Mitte einen Nagel oder einen Stift hatte.

Anhand des Schattens und spezieller Kerben soll so eine Bestimmung der Position auf dem offenen Meer möglich gewesen sein. Man muss aber erwähnen, dass es rund um den Sonnenkompass der Wikinger viele offene Punkte gibt, die die Plausibilität einer solchen Navigationshilfe in Frage stellen.

Wikinger Sonnenstein
Doppeltbrechende Kristalle können als Polarisationsfilter verwendet werden. (Foto: Arniein / Lizenz: CC-BY-SA 3.0)

Ein weiteres, aber ebenso nicht zweifelsfrei belegtes Hilfsmittel waren „Sonnensteine“. Das sind doppeltbrechende Kristalle beispielsweise aus Kalkspat, die als Polarisationsfilter in der Dämmerung oder bei Nebel genutzt werden können.

Gesichert ist der Einsatz von Wetterfahnen auf Wikingerschiffen. Die Masse der überlieferten Segelanweisungen beziehen sich jedoch auf terrestrische Merkmale wie die Silhouetten von Inseln.

Der größte Trick der Wikinger dürfte jedoch persönliche Erfahrung und die Weitergabe von Wissen gewesen sein. Selbst die großen Entdecker fuhren jeweils nur relativ kurze Strecken über das offene Meer und nutzten dafür bekannte Punkte als Sprungmarken. Island wurden beispielsweise wohl nur zufällig entdeckt und erst bei folgenden Reisen auf Basis der Erzählungen bewusst angesteuert.

Spannenderweise konnte man sich aufgrund des geringen Tiefgangs eines Wikingerschiffs jedoch wohl ein Lot oder einen Peilstock zur Tiefenmessung sparen. Zumindest gibt es keine archäologischen Funde oder andere Quellen.

Darüber hinaus entwickelte sich in Skandinavien ein ausgeprägtes Lotsenwesen. In Bergen gab es sogar so viele Lotsen, dass sie sich in einer Innung zusammenschlossen und organisierten.

Schmuck – Dreki und Snekka

Wikingerschiffe sind außerdem berühmt für ihre Verzierungen am Bug. Besonders beliebt waren Drachenköpfe (Dreki), die auch die Bezeichnung als „Drachenschiffe“ prägten.

Eine andere Schmuckform war eine schneckenförmige Spirale (Snekka). Vor allem die Kriegsschiffe von Anführern hatte eine aufwendige Verzierung.

Damit sollten symbolisch die Schutzgeister von Feinden und fremden Ländern angegriffen werden. Vor allem im Zuge der Landnahmen hatte das eine spirituelle Bedeutung.

Wichtige Typen des Wikingerschiffs

Alle Wikingerschiffe waren grundsätzlich sowohl auf das Segeln wie auch auf das Rudern ausgelegt. Deshalb hatten selbst reine Handelsschiffe relativ starke Besatzungen, um das Schiff gegebenenfalls auch mit Muskelkraft antreiben zu können.

Wikingerschiffe wurden deshalb schon sehr früh nach der Zahl der Ruderer kategorisiert. Im norwegischen Bürgerkrieg zwischen Baglern und Birkebeinern wurde in diesen Zusammenhang sogar einmal eine Art von Rüstungsabkommen geschlossen:

Man einigte sich auf die Limitierung der Kriegsschiffe auf eine Größe von 15 Ruderern pro Seite. Die Bagler unterliefen allerdings das Abkommen, indem sie Zwanzigsitzer bauten, diese aber nur mit der reduzierten Zahl besetzten, bis die Gewalt wieder ausbrach.

Beiboote, Fähren und kleine Schiffe

Große Wikingerschiffe hatten meist mindestens ein und manchmal sogar zwei Beiboote. Eines wurde dabei häufig im Schlepp gezogen. Ein weiteres Beiboot konnte in der Mitte des Schiffs mit dem Kiel nach oben gelagert werden.

Weitere besondere Typen waren bemannte und unbemannte Fähren. Solche „flachbodigen Boote“ fanden sich an Flüssen und Meerengen. Solche Flösse konnten dann beispielsweise mit der Hilfe von Tauen fortbewegt werden.

Die hingegen aus Island bekannten „Ferja“ wurden von einem Fährmann gesteuert. Sie dienten allgemein dem Transport von Menschen, Material und Vieh.

Unter den kleineren Wikingerschiffen gibt es darüber hinaus zwei weitere zentrale Typen:

  • Ein Karfi war ein kleines Langschiff mit 13 oder 15 Ruderern auf jeder Seite. Es handelte sich dabei jedoch um sehr leichte und schnelle Ausführungen im Gegensatz zu schwereren Kriegsschiffen.
  • Eine Skuta hatte acht bis 15 Ruderer auf jeder Seite und wurde häufig als Bei- oder Begleitboot von großen Kriegsschiffen verwendet. Skutas wurden aber auch für den Kurierdienst und als Späher eingesetzt. Außerdem konnte dieser Schiffstyp besonders gut zerlegt und dann über Land transportiert werden.

Kriegsschiffe vs. Handels- und Lastenschiffe

Die wichtigste Unterscheidung von Wikingerschiffen ist aber die Differenzierung von Langschiffen beziehungsweise Kriegsschiffen, den Herskip, und Lastschiffen.

Die einfachste Klasse der Kriegsschiffe begann ab 13 Ruderern pro Seite. Besonders beliebt war eine sehr wendige Version mit 20 Ruderer, die vor allem im Rahmen der frühen skandinavischen Wehrpflicht, der Leidang, gebaut und bemannt wurden.

In der Regel hatten nur sehr bedeutende Jarle und Könige deutlich größere Schiffe von deutlich mehr als 30 Ruderern. Einer Legende nach soll Knut der Große ein Wikingerschiff mit je 60 Ruderern pro Seite gehabt haben. Der Wahrheitsgehalt dieser Geschichte wird von Historikern jedoch bezweifelt.

Die großen Kriegsschiffe der Wikinger hatten eine höhere Bordwand. Damit konnten sie kleinere Schiffe von oben herab bekämpfen und waren dabei weniger anfällig für Enterangriffe.

Im Gegensatz dazu waren die Handelsschiffe der Wikinger auf Tragfähigkeit ausgelegt. Solche Modelle kann man häufig schon daran erkennen, dass die Ruderplätze in der Mitte des Schiffs fehlen, womit man mehr Stauraum schaffen konnte.

Entdeckungen, Handels- und Wikingfahrt

Die Wikingerschiffe wurden zum Vehikel für den sagenhaften Expansionsdrang der früh-mittelalterlichen Skandinavier. Beispielsweise mit der Besiedlung der Orkney Inseln ab 780 schufen sie sich sukzessive neue Sprungbretter für immer weitere Fahrten.

Karte der Entdeckungs- und Eroberungsfahrten der Wikinger (Mediatus (H.J.)/Wikimedia Commons/CC-BY-SA 3.0 & GFDL)

Island, Grönland und Nord-Amerika

Island war den Bewohnern der Orkney und Shetland Inseln wohl schon früher bekannt. Die Insel wurde der Überlieferung nach dann erstmals 865 von einem norwegischen Wikingerschiff gesichtet.

Die systematische Erkundung und erste Besiedlung von Island begann etwa zehn Jahre später unter Gardar Svavarsson. Der umsegelte die Insel, baute sich beim heutigen Húsavík ein Haus und benannte den Flecken zunächst einfach nach sich selbst.

Die Landnahme Islands durch Wikinger leitete dann Ingólfur Arnarson ein, der in der Heimat wegen Totschlags verfolgt wurde. Der Siedlungsschwerpunkt wurde die heutige Hauptstadt Reykjavík. Bis zur Mitte des 10. Jahrhunderts wohnten etwa 50.000 bis 60.000 Menschen auf Island.

Wegen Missernten drangen die Wikinger dann 986 mit ihren Schiffen weiter nach Westen vor und besiedelten Grönland. Damals herrschte die mittelalterliche Warmzeit, so dass etwa 700 Personen mit nach „Grünland“ zogen.

Im folgenden Jahrhundert segelten Wikinger unter der Führung von Leif Eriksson mit ihren Schiffen schließlich noch weiter. Als erste Europäer entdeckten sie Nord-Amerika.

Die Wikinger konnten jedoch nie dauerhafte Siedlungen im heutigen Neufundland etablieren. Ein wichtiger Grund waren wohl die feindlichen Beziehungen zu den Einheimischen.

Dänische Plünderungen im Westen

Genauso berühmt wie die Entdeckungen von Island, Grönland und Nord-Amerika waren die Plünderungen der Dänen auf den britischen Inseln. Die Angelsachsen verfügten zu Beginn des 9. Jahrhunderts aufgrund einer langen Friedensphase nur noch über ein verkümmertes Kriegswesen.

Sie hatten damals nicht einmal eine Marine. Die ersten der sieben angelsächsischen Reiche waren deshalb eine leichte Beute für die Dänen.

Karte Raubzüge Wikinger Frankenreich
Die Nordmänner plünderten mit ihren Wikingerschiffen tief im Reich der Franken. (Urheber: NordNordWest / Lizenz: CC-BY-SA 3.0)

Nur die Reformen und militärischen Erfolge von Alfred dem Großen konnten letztlich eine totale Besetzung der britischen Hauptinsel verhindern. Daraufhin suchten sich die Wikinger mit dem zerfallenden Reich der Franken gegen Ende des 9. Jahrhunderts lieber einen sehr viel leichteren Gegner.

Während der Zeit von Karl dem Dicken fuhren die Nordmänner auf ihren Wikingerschiffen bis tief ins Innere des Kontinents. Auf dem Rhein und dann der Mosel drangen sie sogar bis Trier vor und ließen die Stadt in Flammen aufgehen.

Auch Paris wurde von einer Wikingerflotte belagert. Dem legendären Jarl Rollo, einem Ahnen von Wilhelm dem Eroberer, gelang schließlich sogar die Etablierung als anerkannter Herzog der Normandie. Seine Nachfahren wurde jedoch nicht nur Könige von England, sondern fuhren auch ins Mittelmeer und gründeten auf Sizilien ein normannisches Reich.

Mit Sven Gabelbart stellten die Dänen ab 1013 auch erstmals den König in England. Dieser war über die Flüsse Humber und Trent mit seinen Wikingerschiffen bis tief in das Landesinnere gefahren und nahm fast im Handstreich zunächst die nördlichen Gebiete ein. Anschließend zog er gen Süden und vertrieb den angelsächsischen König Æthelred den Unfertigen.

Schwedische Expansion nach Osten

Die vor allem schwedische Expansion verlief im Osten zunächst sehr viel friedlicher. Die Wikinger gründeten Niederlassungen wie Nowgorod und nutzten ihre Schiffe vor allem für den Handel.

Olga von Kiew (Nikolay Bruni / gemeinfrei)

Dank der Flusstauglichkeit der Wikingerschiffe konnten sie über die Ostsee und dann über die Wasserwege bis tief ins heutige Russland fahren. In der Region etablierte sich dann schon im 9. Jahrhundert das Geschlecht der Rurikiden als führende Dynastie.

Die Fürstin Olga von Kiew wurde schließlich die sehr erfolgreiche Herrscherin über eine mittelalterliche Großmacht, die zeitweise sogar das byzantinische Reich bedrohen konnte.