Große Trickser

Rhetorische Grundlagen und Tricks

10 Tipps für eine gute Rhetorik

  1. gute Vorbereitung
  2. ausgewogene Argumente
  3. einfache, klare Sprache
  4. ruhige, klare Stimme
  5. adäquate Sprechgeschwindigkeit
  6. einfache, klare Botschaften
  7. konkrete Beispiele
  8. emotionale Bilder
  9. assoziative Bilder
  10. Glaubwürdigkeit

10 Fehler einer schlechten Rede

  1. negative Körperhaltung
  2. falsche Ansprache
  3. falscher Zeitpunkt
  4. falsche Fremdwörter
  5. falsche Pausen
  6. ekelhafte Bilder
  7. leere Drohungen
  8. fehlende Plausibilität
  9. Widerstand provozieren
  10. echte Fragen an das Publikum

Einzelne Themengebiete

Die Rhetorik hat im Laufe der Geschichte unterschiedliche Disziplinen hervorgebracht. Eine einheitliche Übersicht, die alle rhetorischen Disziplinen kategorisieren kann, hat sich jedoch nicht durchgesetzt.

Eristik

Eristik ist die Kunst zu Streiten und befasst sich mit Techniken, um einen Gegner niederzuringen. Grobe Fouls gehören explizit zum Arsenal dieser Disziplin. Der bekannteste Vertreter ist Arthur Schopenhauer mit seinem namensprägenden Buch: Die Kunst Recht zu behalten in 38 Kunstgriffen.

Rabulistik

Rabulistik ist die Kunst zu Streiten. Ein Autor und prägender Kopf zu diesem Thema ist Wolf Ruede-Wissmann. Ethische oder nachhaltige Überlegungen, spielen hier keine Rolle. Rabulistik könnte man als den anarchistischen und bösartigen Zwilling der Eristik bezeichnen.

Komplimente

Jeder kennt Komplimente und jeder hätte gerne mehr davon. Gloria Beck hat eine Gebrauchsanleitung geschrieben. Sie ist Sprachwissenschaftlerin und weiß, mit welcher Person man lieber alt werden und mit welcher Person man lieber jung bleiben will.

Körpersprache

Körpersprache ist eine Form der nonverbalen Sprache durch Mimik, Gestik und Habitus. Dazu gehören bewusste und auch unbewusste Äußerungen des menschlichen Körpers. Joe Navarro hat einen kleinen Lügendetektor entwickelt. Er unterscheidet Signale der Körpersprache nach Zeichen des Behagens vs. des Unbehagens.

NLP

Neuro-Linguistisches Programmieren ist ein Begriff für Kommunikationstechniken, die mit Hilfe von Sprache psychische Abläufe systematisch ändern sollen. NLP wurde 1970 von Richard Bendler und John Grinder entwickelt.

Es ist ein konstruktivistischer Ansatz in der Kommunikationswissenschaft, der auf eine Manipulation der subjektiven Wahrnehmung zielt. NLP-Techniken sollen entweder beim Anwender selbst, einem Dritten oder sogar einer Gruppe beispielsweise positive Gefühle auslösen. Dieser psychische Schub dient letztlich der Bewältigung von Herausforderungen.