Häresie & Ketzerei

Häresie & Ketzerei – religiöse Irrlehre

Die Geschichte der Gottlosigkeit

Häresie heißt eigentlich nur „selbstbestimmtes Leben“. Häufig wird es jedoch auch als Ketzerei oder Irrlehre bezeichnet. Damit ist dann die Verbreitung von Grundsätzen des Glaubens gemeint, die im Widerspruch zur kanonischen Lehrmeinung der Kirche stehen.

Im Prinzip handelt es sich bei der Häresie um eine Art religiöses Gegenstück zur politischen Demagogie. Jeweils geht es um den systemgefährdenden Charakter der Inhalte.

Häufig ist ein Schlüssel häretischer Positionen die Frage nach der Beziehung zwischen den Menschen und Gott. Vor allem solche Menschen, die an ein Leben nach dem Tod glauben, sind dabei natürlich an einem möglichst engen Kontakt zu ihrem Schöpfer interessiert.

Die Geistlichkeit hingegen muss sich stets als Mittler positionieren, um überhaupt relevant zu sein. Deswegen reagiert der kirchliche Klerus meist auch mit höchster Aggression auf Häretiker.

Adversos haereses – gegen die Häresien

Im 2. Jahrhundert war der Kirchenvater Irenäus von Lyon aktiv. Er war ein Heiliger der Christen, die ihn am 28. Juni verehren. Zu Lebzeiten war Irenäus der Bischof von Lugdunum (Lyon). Er verfasste mehrere Werke, doch der Großteil seiner Schriften sind verloren gegangen.

Im Jahr 180 verfasste er jedoch ein umfassendes Werk mit fünf Bänden gegen die Häresie: Entlarvung und Widerlegung der sogenannten Erkenntnis. Davon sind einige Kopien sowie eine sehr freie Übersetzung erhalten.

Irenäus von Lyon ging dabei argumentativ vor allem gegen den Gnostizismus vor. Die Wiederentdeckung seiner Schrift im 20. Jahrhundert führte deshalb zu einem Schub im Verständnis dieser Glaubensrichtung.

Stoßrichtung der Theologie war die Einheit Gottes. Wohingegen die Gnostiker an eine Art Zersplitterung des Göttlichen glaubten.

Erstes Konzil von Nicäa im Jahre 325

Bereits etwa drei Jahrhunderte nach dem Tod des Jesus von Nazaret hatten sich innerhalb der Glaubensgemeinschaft Fraktionen mit unterschiedlichen Lehrmeinungen herausgebildet. Im ersten Konzil von Nicäa im Jahr 325 trafen sich deshalb ca. 200 bis 300 Bischöfe unter der Schirmherrschaft von Kaiser Konstantin I. um sich auf eine einheitliche Lehrmeinung zu verständigen.

Ich glaube an den einen Gott, den Vater, den Allmächtigen, den Schöpfer alles Sichtbaren und Unsichtbaren. Und an den einen Herrn Jesus Christus, den Sohn Gottes, […]. Und an den Heiligen Geist. […]. – aus dem Glaubensbekenntnis von Nicäa

Zentrale Themen des ersten Konzils von Nicäa waren:

  • Die Christologie – die Frage der Göttlichkeit von Jesus Christus – wurde zu Gunsten des Gekreuzigten entschieden.
  • Der Arianismus – die Ablehnung des trinitarischen Gedankens von Vater, Sohn und Hl. Geist – wurde zurückgedrängt.
  • Die Wegzehrung – das Recht auf die Sterbekommunion – wurde als ein Grundrecht des Christen formuliert.

Das erste Konzil von Nicäa brachte zur Bekämpfung der Häresie eine wichtige Regelung hervor. Schon der Besitz beispielsweise von nicht-kanonischen Evangelien konnte mit dem Tode bestraft werden.

Die Ketzerei der Katharer

Der Begriff der „Ketzerei“ geht auf die Bewegung der „Katharer“ zurück. Das war eine Glaubensströmung im Mittelalter, die sich selbst als katholisch verstand. Eine erste große Wirkungsstätte der Anhänger war in der Stadt Albi in Frankreich, weshalb sie auch „Albigenser“ genannt wurden.

Auf dem Berg Montségur befand sich eine Fluchtburg der Katharer
Katharer-Burg auf dem Montségur in den Pyrenäen (pixabay)

Ihre Zahl war so hoch, dass sie einige Regionen in Spanien und Süd-Frankreich sogar dominierten. Dabei waren die Katharer in ihrer religiösen Haltung so asketisch und antiklerikal eingestellt, dass Sie den Zorn der römischen Kirche auf sich zogen.

Darüber hinaus predigten Sie den Dualismus. Diese Lehrmeinung ist geprägt durch ein Wechselspiel zweier Kräfte wie beispielsweise auch bei Ying und Yang. Dieser Dualismus widersprach jedoch der monotheistischen Position der römischen Kirche. Bereits im Jahr 1045 versuchte dann Bernhard von Clairvaux mit einer Missionsreise diese häretische Strömung zu bekämpfen.

Die kanonischen Christen reagierten später aber noch sehr viel aggressiver. Sie verbannten die Katharer aus dem Schoss der heiligen Mutter Kirche. Papst Innozenz III. rief zum Albigenserkreuzzug von 1209 bis 1229 auf und konnte die Bewegung fast vernichten.

Einige Katharer retteten sich zunächst in bergige Fluchtburgen wie auf dem Montségur in den Pyrenäen. Die Gruppe auf eben diesem Berg musste nach langer Belagerung aufgeben.

Nach der Kapitulation am 16. März 1244 wurden 225 Katharer bei lebendigem Leib verbrannt. Die verbliebenen Reste der Gemeinschaft wurden im folgenden Jahrhundert vernichtet.

Häresie und die Reformation

In der Geschichte finden sich viele weitere bekannte Persönlichkeiten, die wegen Häresie angeklagt wurden. Martin Luther musste sich beispielsweise nach der Verbreitung seiner Thesen einem solchen Prozess in Rom stellen. Nur dank mächtiger Fürsprecher konnte er diesen Vorwurf überleben.

Satanismus der Neuzeit

Satanismus ist der Oberbegriff für zahlreiche Strömungen, die seit dem 20. Jahrhundert den „Teufel“ in das Zentrum der Glaubenslehre rücken. Dabei handelt es sich jedoch meist nur um Wortspiele der Satanisten.

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Nur eine Minderheit dieser Bewegungen glaubt tatsächlich an das personifizierte Böse. Die besonders bekannte Church of Satan fokussiert sich beispielsweise auf die Freiheit des einzelnen Menschen:

„Satanists are atheists. We see the universe as being indifferent to us, and so all morals and values are subjective human constructions. Our position is to be self-centered, with ourselves being the most important person (the “God”) of our subjective universe, so we are sometimes said to worship ourselves.“

Die Verbindungen von Satanisten mit absonderlichen Horrorstories gehen deshalb meist auf Verschwörungstheorien zurück oder werden für mediale Aufmerksamkeit produziert. Unabhängig davon werden satanische Symbole aber auch gerne in verschiedenen Subkulturen der Heavy Metal-Szene verwendet.

Besonders schreckhafte Christen haben deshalb immer wieder zu einer dramatischen Überinterpretation des Satanismus gefunden. Doch dem atheistischen und rationalen Satanismus stehen nur sehr wenige Gruppen gegenüber, die über so etwas wie einen religiösen Unterbau verfügen.

Ein Beispiel für theistischen Satanismus ist der britische Order of Nine Angels. Deren Anhänger berufen sich auf einen alten Sonnenkult. Darüber hinaus glauben sie an Magie von bestimmten Kristallen oder auch an die Kraft von rituellen Gesängen.

Davon abzugrenzen sind die Anhänger des nordischen Temple of the Black Light. Diese Gruppierung glaubt tatsächlich an eine chaotische Dunkelheit, aus der die Schöpfung hervorgegangen ist. Sie sehen sich in fundamental Opposition zum Status Quo und wollen „Feind Nummer Eins“ der Gesellschaft sein.

Die Gruppierung brachte mit Jon Nödtveidt einen besonders radikalen Satanisten hervor. Zusammen mit einem Ordensbruder tötete er 1996 ein drittes Mitglied ihrer Bewegung. Nach der Verbüßung einer Haftstrafe verübte Jon Nödtveidt im Jahr 2006 einen rituellen Selbstmord.

Aberglauben an übernatürliche Wesen

Mit der Entwicklung der christlichen Vorstellungen vom Leben nach dem Tod eröffneten sich ganz neue Fragen. Besonders kritisch ist folgender Punkt: Was passiert, wenn der Übergang von der diesseitigen in die jenseitige Welt fehlschlägt?

Dämonen und Geistwesen

Der Begriff „Dämon“ stammt aus dem Griechischen und bedeutet „Geist“. In vielen Mythologien tauchen solche Wesen auf. Dabei muss zunächst zwischen zwei Typen unterschieden werden:

  1. Der Dämon als warnende oder mahnende Stimme.
  2. Der Dämon als ein böses Wesen.

Das besondere an Dämonen ist, dass sie Einfluss auf Menschen ausüben können. Dabei können sie direkt das Handeln manipulieren oder aber für Glück beziehungsweise Unglück verantwortlich sein.

Betroffene von Dämonen berichten immer wieder von physischen Phänomenen, die sie nicht anders einordnen können. Dazu gehören häufig:

  • Kälte
  • Schatten
  • Geräusche
  • Berührungen

In den Evangelien von Markus und Lukas findet sich darüber hinaus eine weitere Darstellung solcher Wesen. Sie berichten von der Legion der Dämonen.

„Jesus hatte nämlich dem unreinen Geist befohlen, den Mann zu verlassen. Denn schon seit Langem hatte ihn der Geist in seiner Gewalt; und er war gebunden mit Ketten und Fußfesseln und wurde gefangen gehalten. Aber immer wieder zerriss er die Fesseln und wurde von dem Dämon in menschenleere Gegenden getrieben. Jesus fragte ihn: Wie heißt du? Er antwortete: Legion. Denn er war von vielen Dämonen besessen. Und die Dämonen baten Jesus, dass er ihnen nicht befehle, in die Unterwelt hinabzufahren.“ Lk 8,28-31

Jesus von Nazaret hatte dann offenbar einen guten Tag. Er erlaubte der Legion von Dämonen in eine Herde von 2000 Schweinen zu fahren. Deswegen wird diese Stelle im Neuen Testament auch als Schweine-Episode bezeichnet. Die Schweine haben dann kollektiven Selbstmord im See Genezareth begangen. Deswegen ist bis heute nicht ganz klar, wie diese Episode zu deuten ist.

In der modernen Wissenschaft geht man allerdings davon aus, dass das Erleben einer Bessenenheit nur sozial konstruierte Realität ist. Deshalb galten beispielsweise Epileptiker in der Antike und im Mittelalter in der Regel als bessenen.

Hexen und Zauberer

Hexen und Zauberer sind Personen, die über Zauberkräfte verfügen. Diese Kräfte haben sie aufgrund eines Paktes mit dem Teufel oder einem Dämonen erhalten.

Schon im 2. Buch Mose des Alten Testamentes wird die Zauberei als todeswürdiges Verbrechen beschrieben: „Eine Zauberin sollst du nicht am Leben lassen.“

Die Hexenlehre der frühen Neuzeit kannte vier Elemente, die eine Hexe beziehungsweise einen Zauberer ausmachten:

  1. Gotteslästerung
  2. Sex mit dem Teufel
  3. Hexenflug / Hexensabbat
  4. Schadenszauber

Luzifer und Satan

Luzifer, beziehungsweise Lucifer, ist der lateinische Name für Morgenstern. Damit ist der Planet Venus gemeint. Eine wörtliche Übersetzung des Begriffs lautet „Lichtbringer“.

Der Begriff Luzifer tauchte bereits in der römischen Mythologie auf. Dort ist er ein Vorgänger des Gottes Helios. Im christlichen Sprachgebrauch ist Luzifer der Teufel.

In der Offenbarung des Johannes kommt es jedoch zu einer Verknüpfung von Christus, der zum strahlenden Morgenstern wird. Darüber hinaus wurde auch der erste der apokalyptischen Reiter auf seinem weißen Ross als Christus interpretiert.

„Ich, Jesus, habe meinen Engel gesandt als Zeugen für das, was die Gemeinden betrifft. Ich bin die Wurzel und der Stamm Davids, der strahlende Morgenstern.“

Im Gegensatz zu Luzifer hat Satan seinen Ursprung in jüdischen Texten und wurde später vom Christentum übernommen. Das Wort Satan ist dabei ein wörtlicher Begriff und bedeutet „Widersacher“. Es lassen sich zwei grundsätzliche Interpretationen trennen:

  1. Satan als planmäßige Figur in der Rolle des Anklägers vor dem Jüngsten Gericht.
  2. Satan als gefallener Engel, der nach heftigen Kämpfen aus dem Himmel vertrieben wurde.

Der christliche Luzifer und der Satan des Judentums haben jedoch stets gemein, dass sie als das Böse, als der Teufel, im Gegensatz zu dem Guten auftreten. In dieser Funktion beherrschen sie vor allem die Kunst der Verführung von Menschen.

Der „Teufel“ hingegen ist im Sprachgebrauch ein Oberbegriff für das höchste Böse. Eine solche Figur taucht in sehr vielen Religionen auf. Selbst der Buddhismus kennt mit Mara eine solche Personifikation.

Mit Schaitān kennt auch der Islam eine Art Teufel. Der absolute Charakter der Göttlichkeit von Allah lässt einen so zentralen Widersacher wie im Christentum jedoch nicht zu. Deswegen ist dieses gedankliche Konstrukt für Muslime weniger relevant.

Untote und Vampire

Vor allem im süd-ost-europäischen Raum entwickelten sich viele Vorstellungen zu Untoten. Zahlreiche archäologische Funde in Gräbern bestätigten jedoch den „flächendeckenden“ Glauben an Vampire, Wiedergänger und Zombies insbesondere im europäischen Mittelalter.

Vor allem wenn es zu Störungen des Toten-Rituals kam, setzte man auf zusätzliche Rückversicherungen gegen die Auferstehung eines Untoten. So wurde den Toten mal ein schwerer Stein auf die Brust gelegt, sie wurden gepfählt, zerhackt oder man bestattet die Leiche auf dem Bauch liegend.

Der Archäologe Daniel Nösler hat bei Untersuchungen zu Untoten aber beispielsweise auch unter dem Altar des Klosters Harsefeld in Niedersachsen einige Spuren eines solchen Aberglaubens identifizieren können. Bei baulichen Maßnahmen hatte man die Skelette der mittelalterlichen Äbte gefunden.

Eines dieser Skelette trug eine massive Fußfessel. Ein anderer Toter im Kreuzgang der Anlage trug ein Glöckchen. Vermutlich sollte dies als Alarmzeichen dienen, falls sich die Leiche bewegt. Hinsichtlich der Arten von Wiedergängern entwickelten sich zahlreiche Typen in der Vorstellung der Bevölkerung wie beispielsweise:

  1. Aufhocker waren Geistern, die nächtlichen Wanderern auf den Rücken sprangen. Der Mensch wurde dadurch kraftlos und konnte sogar sterben.
  2. Kopflose Reiter kannte man vor allem in West-Deutschland. Im Leben waren sie meist entweder Selbstmörder oder Verbrecher und erschienen in der Regel in der Nacht. Manchmal erschreckten sie ihre Opfer nur, aber in anderen Fällen raubten sie deren Lebenskraft.
  3. Nachzehrer blieben zwar in ihren Särgen. Doch dort aßen sie ihre Totenkleider. Dies führte dazu, dass ihren Hinterbliebenen die Lebenskraft ausgesaugt wurde. Bis heute gibt es in Rumänien deshalb den Brauch, spitze Spindeln mit in einen Sarg zu legen. Die Hoffnung ist, dass sich ein Nachzehrer beim Verzehr der Totenkleider so selbst sticht, was als Heilmittel gegen diese Art von Untoten gilt.
  4. Vampire erscheinen in der Form von vertrauten Personen und saugen ihren Opfern die Lebenskraft aus. Dabei können sie auch Krankheiten übertragen. Entgegen der filmischen Darstellung arbeitete der Vampir jedoch mit Schadenszauber und nicht mit einem physischen Biss in den Hals.

Kampf des Guten gegen das Böse

Im christlichen Glauben entwickelten sich zahlreiche Maßnahmen, die bewusst gegen die Mächte des Bösen eingesetzt wurden beziehungsweise immer noch Anwendung finden.

Exorzismus – das Hinausbeschwören

Das Wort Exorzismus stammt aus dem Griechischen und bedeutet „hinausbeschwören“. Dabei handelt es sich um religiöse Rituale, um einen Menschen von Dämonen zu befreien. Die römische Kirche hält dies keinesfalls für Hokuspokus, wie der Kölner Prälat Helmut Moll im Jahr 2016 vollmundig erklärte:

„Nur Unwissende halten dämonische Kräfte für Märchen.“

Quellen zu besessenen Menschen finden sich bereits im Alten Testament beziehungsweise im Tanach, der hebräischen Bibel des Judentums. Eine Stelle hierzu im 1. Buch Samuel ist auch deshalb so interessant, weil es im religiösen Verständnis noch keine von Gott unabhängigen Dämonen gab. Das haben dann erst später die Christen erfunden.

„Der Geist des Herrn war von Saul gewichen und ein böser Geist vom Herrn verstörte ihn.“ 1. Samuel 16

Der Glaube an Dämonen speiste sich aber auch aus heidnischen Quellen. Deswegen wurden bereits im Früh-Christentum in größeren Gemeinden auch Posten für Exorzisten geschaffen.

Sehr häufig findet sich die Empfehlung, das Kreuzzeichen für die Austreibung zu verwenden. Der Kirchenvater Origenes gab zu Beginn des 3. Jahrhunderts noch zahlreiche weitere Empfehlungen:

  • Nennung des Namen Jesu Christi
  • Zeigen des Taufsiegels
  • Anblasen und Ausspucken
  • Räuchern und andere starke Gerüche
  • Erze, Eisen und Feuer
  • Knoblauch und Zwiebeln
  • Läuten von Glocken

Wissenschaftler erklären den Glauben an erfolgreiche Exorzismen jedoch mit der sozialen Interaktion zwischen „bessenener“ Person und dem Exorzisten. Dies führt in solchen Fällen zu einer Dissoziation.

Das heißt, dass eine unbewusste Erwartungshaltung gegenüber dem Exorzisten und dem Exorzismus erfüllt wird. So funktionieren auch Hypnose-Techniken.

Magische Schutzzeichen

Magische Schutzzeichen sind in zahlreichen Kulturen bekannt. Von besonderer Bedeutung im Christentum ist beispielsweise das VV. Dieses Zeichen steht für „virgo virginum“, die Jungfrau der Jungfrauen, womit Maria gemeint ist. In umgedrehter Form stellt sich das doppelte V als M dar. Dies bedeutet ebenfalls Maria.