Heinrich VIII. von England

König Heinrich VIII. Tudor von England

Heinrich VIII. Tudor wurde am 28. Juni 1491 in Greenwich in London geboren. Von 1509 bis 1547 war er der König von England.

Heinrich VIII. Tudor
König Heinrich VIII. Tudor von England (Maler: Hans Holbein der Jüngere / Lizenz: gemeinfreies Bild)

Seine Thronbesteigung war nach den langen Rosenkriegen der erste friedliche Machtwechsel in England seit einem Jahrhundert. Doch er selbst blieb nicht als Politiker, sondern wegen seiner vielen Affären und Ehen im Gedächtnis.

Seine Leidenschaften trieben Heinrich VIII. sogar in einen schweren Konflikt mit der römischen Kirche. Deshalb wurde er 1534 exkommuniziert.

Daraufhin kam es zur Abspaltung. Gleich zu Beginn des Pontifikats von Papst Paul III. löste er diesen als Oberhaupt der englischen Kirche ab:

„Albeit the king’s majesty justly and rightfully is and ought to be the supreme head of the Church of England […].“

In der Folge wurde die englische Kirche zur anglikanischen Kirche und übernahm den Protestantismus. Dies führte zu schweren religiösen Spannungen auf der Insel.

Heinrich VIII. selbst verfiel ab 1537 nach dem Tod seiner dritten Ehefrau Jane Seymour und einem Turnierunfall immer mehr. Der einstmals noch sehr stattliche König wog vor seinem Tod etwa 160 Kg. Man musste sogar sein Bett verstärken.

Auch der geistige Zustand von Heinrich VIII. verschlechterte sich im letzten Jahrzehnt seines Lebens dramatisch. Er starb dann am 28. Januar 1547 wohl an einer Blutvergiftung aufgrund einer Verletzung am Bein.

Heinrich VIII. hinterließ ein schlecht regiertes Land und leere Staatskassen. Darüber hinaus hatte er sich zu Lebzeiten in teils völlig unsinnige Kriege gestürzt.

Nach der egomanischen Herrschaft von Heinrich VIII. führten seine von ihm verschmähten Töchter das Reich zu einer neuen Blüte. Unter Königin Elisabeth I. entwickelte sich England schließlich zur Großmacht.

Erbe der Häuser Lancaster und York

Nach der Absetzung von König Richard II. aus dem Haus Anjou-Plantagenêt im Jahr 1399 brach in England ein langer Streit um die Thronfolge aus. Die Häuser Lancaster und York bekämpften sich in den „Rosenkriegen“. Es handelte sich dabei um eine ganze Serien an Auseinandersetzungen, deswegen der Plural.

Tudor-Rose
Die rot-weiße Tudor-Rose (Urheber: Sodacan / Lizenz: CC-BY-SA 3.0)

Der Name der Konflikte bezog sich auf die rote Rose im Wappen des Hauses Lancaster und die weiße Rose im Wappen des Hauses York. Erst am 22. August 1485 konnte der walisische Lancasterianer Henry Tudor in der Schlacht von Bosworth Field den Konflikt für sich entscheiden.

Henry Tudor bestieg daraufhin als König Heinrich VII. den Thron von England. Zur Versöhnung des zerrissenen Landes heiratete er Elisabeth von York und schuf mit ihr ein neues Herrschergeschlecht.

Gemeinsam hatten sie sieben Kinder. Von diesen Nachkommen überlebten jedoch nur vier das Jugendalter:

  1. Arthur Tudor (* 1486; † 1502)
  2. Margaret Tudor (* 1489; † 1541)
  3. Henry Tudor (* 1491; † 1547)
  4. Elizabeth Tudor (* 1492; † 1495)
  5. Mary Tudor (* 1496; † 1533)
  6. Edmund Tudor (* 1499; † 1500)
  7. Katherine Tudor (*/† 1503)

Henry Tudor – Herzog von York

Die Geburt des späteren Königs Heinrich VIII. wurde groß gefeiert. Da er zu diesem Zeitpunkt jedoch mit Arthur Tudor einen lebenden älteren Bruder hatte, war er dynastisch noch nicht von Bedeutung.

Eher aus propagandistischen Gründen wurde der junge Heinrich bereits im Alter von drei Jahren zum Herzog von York erhoben. Dabei handelte es sich um den traditionellen Titel für den zweitgeborenen Königssohn.

Zeitgenossen berichteten begeistert, dass er schon alleine auf einem Pferd reiten konnte. Außerdem soll er so stattlich gewesen sein, dass er bereits wie ein Vierjähriger aussah.

Sein erster Lehrer war der englische Schriftsteller John Skelton. Außerdem wurde Heinrich im Umgang mit Waffen ausgebildet.

Im Jahr 1499 lernte er Erasmus von Rotterdam kennen, der sehr angetan von dem Jungen war. Der Humanist lobte das königliche Auftreten und die „erstaunliche Höflichkeit“.

Tod des Thronfolgers Arthur Tudor

Bereits 1489 war eine Verlobung zwischen den Königshäusern von England und Spanien vereinbart worden. Der Thronfolger Arthur Tudor heiratete dann am 14. November 1501 die Prinzessin Katharina von Aragon.

Katharina von Aragon
Katharina von Aragon (Maler: Michel Sittow / Lizenz: gemeinfreies Bild)

Doch Arthur Tudor erkrankte im März 1502 sehr schwer und verstarb Anfang April. Damit wurde der fünf Jahre jüngere Heinrich plötzlich zum Thronfolger.

Da Katharina von Aragon noch nicht schwanger war, wurde nun eine Verlobung mit Heinrich angestrebt. Papst Julius II. erteilte die kirchenrechtlich notwendige Erlaubnis.

Die tatsächliche Hochzeit fand jedoch erst am 11. Juni 1509 statt. Bis dahin hatte sich die politische Situation mehrfach geändert.

Außerdem war Heinrich inzwischen zu König Heinrich VIII. Tudor geworden, nachdem sein Vater im April diesen Jahres verstorben war. Angeblich soll die Hochzeit auch der letzte Wunsch von Heinrich VII. gewesen sein.

Ehefrauen von Heinrich VIII. Tudor

Die Thronbesteigung von Heinrich VIII. Tudor verlief friedlich. Aufgrund der langen Rosenkriege hatte es seit einem Jahrhundert keinen gewaltfreien Machtwechsel mehr in England gegeben.

Die Ansprüche von vermeintlichen oder tatsächlichen Thronanwärtern aus anderen Linien waren bereits von seinem Vater Heinrich VII. erfolgreich zurückgewiesen worden.

Darüber hinaus war Heinrich VIII. der erste Monarch seines Landes mit einer umfassenden Ausbildung auf Höhe der Renaissance. Er beherrschte die Künste, Sprachen, Theologie, war charismatisch und in jungen Jahren sehr sportlich.

Aus diesen hervorragenden Voraussetzungen hat Heinrich VIII. nur sehr wenig gemacht. Die fast 40-jährige Herrschaft stand im Zeichen seiner sechs Ehen. Er selbst wurde stark fettleibig und chronisch krank:

  1. Katharina von Aragon (1509 – 1533)
  2. Anne Boleyn (1533 – 1536)
  3. Jane Seymour (1536 – 1537)
  4. Anna von Kleve (1540 – 1540)
  5. Catherine Howard (1540 – 1542)
  6. Catherine Parr (1543 – 1547)

Katharina von Aragon (1509 – 1533)

Heinrich VIII. heiratete im Jahr 1509 die spanische Prinzessin und Witwe seines älteren Bruders Katharina von Aragon. Er zeugte mit ihr sechs Kinder. Bis auf die spätere Königin Maria I. Tudor verstarben jedoch alle sehr früh.

Als König Heinrich VIII. im Jahr 1514 gegen Frankreich zog, begleitet ihn die Hofdame Elizabeth Blount. Sie wurde seine Mätresse und gebar 1519 den unehelichen Sohn Henry Fitzroy.

Mary Boleyn
Mögliches Porträt von Mary Boleyn (Maler: unbekannt / Lizenz: gemeinfreies Bild)

Um 1520 wandte sich Heinrich VIII. dann der Hofdame Mary Boleyn zu. Der genaue Zeitpunkt des Beginns dieser Liebelei ist nicht bekannt.

Die Affäre wurde sehr diskret behandelt, weil Mary Boleyn selbst verheiratet war. Sie bekam in den folgenden Jahren zwei Kinder, die möglicherweise von Heinrich VIII. gezeugt wurden.

Die Beziehung mit Mary Boleyn endete um 1525. Daraufhin wandte er sich ihrer jüngeren Schwester Anne Boleyn zu. Aus dieser Affäre entstand 1533 die spätere Königin Elisabeth I. von England.

Die ehrgeizige Anne hatte Heinrich VIII. wohl sehr gut im Griff. Sie wollte selbst Königin werden und verlangte die Scheidung von Katharina von Aragon.

Doch der römische Papst wollte diesem Anliegen nicht entsprechen. Heinrich VIII. ließ die Ehe deshalb am 23. Mai 1533 vom Erzbischof von Canterbury Thomas Cranmer für ungültig erklären.

Dies führte zur Exkommunikation von Heinrich, Anne und Thomas Cranmer. In der folgenden Suprematsakte erklärte sich Heinrich VIII. nun kurzerhand selbst zum Oberhaupt der englischen Kirche.

„Albeit the king’s majesty justly and rightfully is and ought to be the supreme head of the Church of England […].“

All seine Untertanen mussten nun zum anglikanischen Protestantismus konvertieren. Aus dieser Abspaltung sollten noch schwere religiöse Konflikte entstehen. Thomas Cranmer selbst wurde beispielsweise von Maria I. Tudor auf dem Scheiterhaufen verbrannt.

Anne Boleyn (1533 – 1536)

König Heinrich VIII. Tudor heiratete Anne Boleyn in einer geheimen Zeremonie bereits am 25. Januar 1533. Das war noch bevor es zu der ohnehin strittigen Trennung von Katharina von Aragon kam.

Das heißt, Heinrich VIII. lebte selbst nach seinen eigenen Vorstellungen für einige Monate in einer Doppelehe. Aus dem Geburtsdatum von Elisabeth I. lässt sich außerdem schließen, dass er schon vor der heimlichen Hochzeit mit Anne Boleyn geschlafen hat.

Anne Boleyn
Anne Boleyn war die zweite Ehefrau von Heinrich VIII. (Maler: unbekannt / Lizenz: gemeinfreies Bild)

Im Juni 1533 wurde Anne Boleyn dann zur Königin gekrönt. Aber sie war am Hof extrem unbeliebt.

Anne Boleyn gab sich arrogant und herrisch gegenüber anderen Personen. Darüber hinaus war ihr Humor geprägt von Sarkasmus und Zynismus.

Der tiefe Fall von Anne Boleyn begann nach ihrer zweiten Fehlgeburt im Januar 1536. Heinrich VIII. war schwer enttäuscht, dass er immer noch keinen männlichen Erben hatte. Er gab die Schuld der Frau und wollte sie schon bald loswerden.

Der lüsterne Monarch warf seine Auge nämlich auf die nächste Kandidatin Jane Seymour. Unter der Federführung von Thomas Cromwell, dem Ur-Großonkel von Oliver Cromwell, entwickelte sich dann schnell eine Intrige gegen Anne Boleyn.

Am 01. Mai 1536 begleitete sie König Heinrich VIII. zu einem Turnier in Greenwich. Dort sah sie ihn das letzte Mal. Einen Tag später wurde Anne Boleyn verhaftet.

Die Anklage lautete mehrfacher Ehebruch, darunter Inzest mit dem Bruder. Außerdem wurde Anne Boleyn eine Verschwörung gegen Heinrich VIII. Tudor vorgeworfen.

Die Anschuldigungen wurden nie bewiesen. Dennoch wurde Anne Boleyn zum Tode verurteilt und am 19. Mai 1536 im Tower von London geköpft.

Jane Seymour (1536 – 1537)

Jane Seymour war einige Jahre jünger als Anne Boleyn und seit etwa 1530 deren Hofdame. Sie war die älteste Tochter von Sir John Seymour von Wiltshire.

Über die Jugend von Jane Seymour ist jedoch nur wenig bekannt. Die ersten Hinweise auf Kontakte zu König Heinrich VIII. entstanden Anfang 1536. Der Botschafter Eustace Chapuys des Heiligen Römischen Reiches schrieb in die Heimat:

Jane Seymour
Jane Seymour war die dritte Ehefrau von Heinrich VIII. (Maler: Hans Hohlbein der Jüngere / Lizenz: gemeinfreies Bild)

„Sie ist von mittlerer Größe und niemand hält sie für eine große Schönheit. Ihre Gesichtsfarbe ist so weiß, dass man sie als bleich bezeichnen könnte. Ihr könnt Euch wahrscheinlich denken, dass sie, als Engländerin und so lange Zeit bei Hofe, es als Sünde betrachten könnte, noch Jungfrau zu sein. Sie ist nicht besonders klug, aber möglicherweise hat sie einen hübschen Schambereich.“

Im Januar diesen Jahres verstarb darüber hinaus Katharina von Aragon, so dass Heinrich VIII. sich frei von möglichen Zwängen aus seiner ersten Ehe sah. Im März sandte der König ein Geschenk an Jane Seymour, welches sie in demonstrativer Tugendhaftigkeit zurückwies.

Heinrich VIII. war sehr angetan von diesem Balzverhalten. Historiker vermuten, dass Jane Seymour dabei durch Feinde von Anne Boleyn wie Thomas Cromwell beraten wurde.

Keine zwei Wochen nach der Enthauptung von Anne Boleyn heiratete Heinrich VIII. seine neue Favoritin am 30. Mai 1536. Wenige Tage später wurde Jane Seymour zur Königin ausgerufen. Es kam jedoch nie zur Krönung.

Am 12. Oktober 1537 gebar Jane Seymour nach dreitägigen Wehen den lange ersehnten männlichen Erben. Sie wurde bei der Niederkunft von ihrer Stieftochter Maria I. Tudor unterstützt.

Doch die Mutter überlebte die Geburt von Eduard VI. nicht lange. Sie starb zwölf Tage später im Kindbett.

Anna von Kleve (1540 – 1540)

Der Tod von Jane Seymour wirkte sich sehr negativ auf Heinrich VIII. aus. Seine Gesundheit verschlechterte sich und er wurde zu einem willkürlichen Choleriker.

Anna von Kleve
Anna von Kleve war die vierte Ehefrau von Heinrich VIII. (Maler: Hans Hohlbein der Jüngere / Lizenz: gemeinfreies Bild)

In dieser Phase ab 1536 gewannen fähige Verwaltungsbeamte in seinem engsten Umfeld wie Thomas Cromwell großen Einfluss. Der Staat wurde reformiert und modernisiert.

Am 06. Januar 1540 heiratete Heinrich VIII. dann auf Bestreben von Thomas Cromwell die Deutsche Anna von Kleve. Diese vierte Ehe war ein politisches Zweckbündnis.

Heinrich VIII. war von Anfang an sehr unzufrieden mit der streng katholischen Anna von Kleve. Sie war ihm nicht attraktiv und witzig genug.

Der König begann umgehend eine Affäre mit Annas Hofdame Catherine Howard. Anfang Juli 1540 wurde die Ehe bereits wieder annulliert. Zum Ende des Monats wurde Thomas Cromwell wegen Hochverrat zum Tode verurteilt und hingerichtet.

Catherine Howard (1540 – 1542)

Am 28. Juli 1540, dem Tag der Hinrichtung von Thomas Cromwell, heiratete Heinrich VIII. mit Catherine Howard eine Cousine von Anne Boleyn. Diese fünfte Ehe stand jedoch unter keinem guten Stern.

Catherine Howard
Catherine Howard war die fünfte Ehefrau von Heinrich VIII. (Maler: Hans Hohlbein der Jüngere / Lizenz: gemeinfreies Bild)

König Heinrich VIII. Tudor hatte seine besten Tage längst hinter sich. Er war fettleibig, chronisch krank, jähzornig und herrschsüchtig.

Catherine Howard hingegen entsprach wohl seinem optischen Geschmack. Sie konnte jedoch nicht gut mit den Launen des Königs umgehen.

Außerdem hatte die fünfte Ehefrau von Heinrich VIII. noch andere Männer im Kopf. Die Affäre mit ihrem Cousin ersten Grades Thomas Culpeper wurde den beiden zum Verhängnis.

Heinrich VIII. ließ ihn am 10. Dezember 1541 enthaupten. Ihr Kopf rollte zwei Monate später am 13. Februar 1542. Der Henker machte seine Sache gut. Er brauchte nur einen Hieb.

Catherine Parr (1543 – 1547)

Am 12. Juli 1543 heiratete Heinrich VIII. seine sechste Ehefrau Catherine Parr. Sie war damals etwa 30 Jahre alt und selber bereits zweimal verwitwet.

Catherine Parr
Catherine Parr war die sechste Ehefrau von Heinrich VIII. (Maler: Master John / Lizenz: gemeinfreies Bild)

Heinrich VIII. akzeptierte Catherine Parr jedoch wohl als ebenbürtige Partnerin. Als er 1544 in einen Krieg gegen Frankreich zog, übertrug er ihr die Regierungsgeschäfte.

Darüber hinaus war Catherine Parr für die Erziehung der Kinder verantwortlich. Sie baute auch persönlich eine enge Beziehung zu Maria, Elisabeth und Eduard auf.

Der Lordsiegelbewahrer Bischof Stephan Gardiner zettelte schließlich jedoch eine Intrige gegen sie an. Heinrich VIII. hatte sogar kurzzeitig die Absicht, sie als Ketzerin anzuklagen.

Doch Catherine Parr konnte offenbar gut mit Heinrich VIII. umgehen. Sie beschwichtigte ihn und blieb bis zu seinem Tod am 28. Januar 1547 seine sechste und letzte Ehefrau. Sie heiratete dann jedoch selbst wenige Woche später erneut und zwar einen Bruder von Jane Seymour.

Kinder und Nachfolge von Heinrich VIII.

König Heinrich VIII. Tudor zeugte zahlreiche eheliche Kinder. Viele sind jedoch bereits sehr früh gestorben:

  • Mit Katharina von Aragon:
    • eine Tochter (*/† 1510)
    • Henry (*/† 1511)
    • ein Sohn (*/† 1513)
    • Henry (*/† 1514)
    • Maria I. (* 1516; † 1558)
    • eine Tochter (*/† 1518)
  • Mit Anne Boleyn:
    • Elisabeth I. (* 1533; † 1603)
    • Strittig: „Henry“ (*/† 1534)
    • Edward (*/† 1536)
  • Mit Jane Seymour:
    • Eduard VI. (* 1537; † 1553)

Weiterhin hatte Heinrich VIII. auch uneheliche Kinder:

  • Mit Elizabeth Blount:
    • Henry Fitzroy (* 1519; † 1536)
  • Mögliche Kinder mit Mary Boleyn:
    • Catherine Carey (* 1523/24; † 1569)
    • Henry Carey (* 1526; † 1596)

Seine Nachfolge regelte Heinrich VIII. im dritten Act of Succession von 1543:

  1. Eduard VI. regierte von 1547 bis 1553.
  2. Maria I. regierte von 1553 bis 1558.
  3. Elisabeth I. regierte von 1558 bis 1603.