Sultan Saladin

Sultan Saladin – muslimische Legende

Saladin war ein Kurde, der 1137 oder 1138 in Tikrit, im heutigen Irak, geboren wurde. Ab 1171 war er der erste Sultan von Ägypten und wurde nur drei Jahre später zum Sultan von Syrien.

Doch die Befreiung von Jerusalem aus der Hand der Christen im Jahr 1187 machte Saladin berühmt. Aus europäischer Sicht war er damit der große muslimische Gegenspieler. Für seinen strategischen Sieg gegen Richard Löwenherz im Dritten Kreuzzug und einen gütlichen Waffenstillstand wurde Sultan Saladin endgültig zur Legende.

Sultan Saladin
Sultan Saladin gemalt von Cristofano dell’Altissimo (gemeinfrei)

Dabei positionierte sich Sultan Saladin auch in der muslimischen Welt geschickt als „Freund Gottes“. Er war der große Anführer im Dschihad, im Heiligen Krieg, gegen die Christen.

Etwa 90 Jahre nach dem Aufruf zum Ersten Kreuzzug durch Papst Urban II. konnte er die Eindringlinge soweit zurückdrängen, dass ihnen am Ende nur noch ein schmaler Streifen an der Küste als letzte Bastion im heiligen Land blieb.

Doch trotz seiner großen Erfolge lebte Sultan Saladin selbst lange in großer Furcht. Es waren jedoch weniger die Christen, sondern die ismailitischen Assassinen.

Sie verübten mehrere Anschläge auf ihn. Eine militärische Kampagne gegen die Bruderschaft im Jahr 1176 blieb erfolglos.

Auch die Nachfolge von Sultan Saladin gestaltete sich sehr problematisch. Er hatte zwar zahlreiche Nachkommen, jedoch keine legitimen Kinder aus der Ehe mit Ismataddīn Khātūn. Obwohl er vor allem seine ältesten Söhne intensiv auf eine Führungsrolle vorbereitete, setzte sich am Ende sein Bruder als Sultan al-Adil durch. Sein Reich zerfiel dennoch binnen weniger Jahrzehnte.

Abstammung und frühe Jahre von Saladin

Nadschmuddin Ayyub und die Seldschuken

Der Vater von Saladin hieß Nadschmuddin Ayyub und kam aus dem kurdischen Dvin. Diese Stadt wurde im 13. Jahrhundert aufgegeben und verfiel zur Ruine, die sich im heutigen Armenien in der Provinz Ararat befindet.

Doch der Vater verließ ohnehin seinen Heimatort, um als Soldat und Politiker in den Diensten der Seldschuken zu arbeiten. Das war eine Dynastie von türkischen Fürsten, die in ihrer Hochphase von etwa 1047 bis 1157 ein Großreich regierten.

Das Seldschuken-Reich erstreckte sich dabei über die größten Teile der Türkei, an der Mittelmeerküste bis hinunter über die Grenzen von Israel hinaus. Im Osten reichte ihr Einfluss über den Iran und bis jenseits von Turkmenistan. Außerdem kontrollierten sie am südlichen Ufer des persischen Golfes auch Gebiete der heutigen Vereinigten Arabischen Emirate und des Oman.

Nadschmuddin Ayyub gelangte zunächst in die bedeutende Rolle als Gouverneur von Tikrit am Tigris im heutigen Irak. Später wurde ihm noch die Kontrolle von Baalbek im Libanon und von Damaskus in Syrien übertragen. Nach ihm wurde das Fürstengeschlecht von Sultan Saladin auch als Ayyubiden bezeichnet.

Ausbildung von Salah ad-Din Yusuf ibn Ayyub

Die europäisierte Bezeichnung als „Saladin“ für den späteren Sultan ergab sich aus der Umschrift des arabischen Alphabets in lateinische Lettern für Salah ad-Din Yusuf ibn Ayyub ad-Dawīnī oder kurz Yusuf, Sohn des Ayyub.

Saladin wuchs in Baalbek, im heutigen Libanon, auf. Er war zwar nicht der älteste Sohn. Dennoch wurde er bereits im Alter von 14 Jahren in den Militärdienst aufgenommen und erhielt ein eigenes Lehen.

Mit 18 Jahren wurde Saladin bereits zum Chef der städtischen Polizei von Damaskus ernannt. Wegen seiner Abneigung gegen die Korruption in der Verwaltung kehrte er jedoch bald zum Militär zurück.

Dort wurde er in den Stabsdienst von Sultan Nur ad-Din aufgenommen. Das war ein türkischer Fürst, der über Syrien herrschte.

Als Verbindungsoffizier zwischen dem Sultan und den Kommandeuren der Armee erhielt Saladin wertvolle Einblicke in die feudale Organisation der Armee. Im Jahr 1163 war er während einer Expedition nach Ägypten erstmals selbst in der Rolle eines Befehlshabers.

Sultan Saladin und der Heilige Krieg (Dschihad)

Ernennung zum Sultan von Ägypten (1171)

Im März 1169 verstarb Saladins Onkel Schirkuh. Als dessen Nachfolger erhielt er daraufhin den Oberbefehl über Ägypten als Wesir des letzten Kalifen der Fatamiden mit dem Namen Sultan al-ʿĀdid. Bei dieser Person handelte es sich zugleich um den 24. Imam der Schiiten.

Saladins Zitadelle
Saladins Zitadelle in Kairo gehört seit 1979 zum UNESCO-Welterbe. (Foto: Ahmed Al.Badawy / Lizenz: CC-BY-SA 2.0)

Im Jahr 1171 verstarb al-ʿĀdid. Von da an herrschte Saladin als Sultan über Ägypten. Dort etablierte er zunächst wieder das Sunnitum als grundsätzliche Glaubensrichtung.

Zu dieser Religionspolitik von Sultan Saladin gehörte beispielsweise die Einrichtung von theologisch-juristischen Hochschulen. Außerdem setzte er den obersten Richter ab und installierte dafür einen sunnitischen Rechtsgelehrten.

In Kairo ließ er die „Zitadelle von Saladin“ errichten. Außerdem baute er die Stadtmauer aus und schuf damit ein mächtiges Zeichen der Macht der Ayyubiden über Ägypten.

Machtübernahme in Syrien (ab 1174)

Im Jahr 1174 kam es zum Bruch zwischen Sultan Saladin und seinem alten Gönner Sultan Nur ad-Din. Doch dieser starb noch im selben Jahr.

In dieser Zeit kam es auch zum ersten Anschlag durch Assassinen auf das Leben von Saladin. Der Hintergrund war, dass diese Ismailiten eine kleine, jedoch sehr verachtete Glaubensströmung in der islamischen Welt waren.

Die Ismailiten überlebten vor allem dank geschickter Bündnisse und taten sich zeitweise sogar mit dem Johanniter-Orden zusammen. Sultan Saladin und seine Träume von einem geeinten muslimischen Großreich stellten deshalb eine kritische Bedrohung für sie dar.

Doch der junge Sultan reagierte schnell. Zunächst setzte er seine Ansprüche über Syrien gegen die minderjährigen Erben von Nur ad-Din durch. Bis 1176 führte er darüber hinaus auch erfolgreiche Feldzüge gegen angrenzende Gebiete:

  • Hama wurde im Dezember 1174 erobert.
  • Homs und Baalbeck nahm Saladin im März 1175 ein.
  • Türkische Zengiden wurden im April 1175 und dann nochmal im April 1176 besiegt.
  • Buzāʾa und Aʿzāz konnte er dann im Mai und Juni 1176 erobern.

Im Feldlager vor Aʿzāz kam es zu einem erneuten Anschlag durch Assassinen auf das Leben von Sultan Saladin. Nun begann er eine Kampagne gegen die Ismaeliten und ihren Anführer Rashid al-Din Sinan, den „Alten vom Berg“.

Burg Masyaf
Burg Masyaf – der Sitz des Assassinen-Anführers Rashid al-Din Sinan (Foto: Mewes / Lizenz: gemeinfreies Bild)

Der Feldzug vom August 1176 gegen die Assassinen war jedoch wenig erfolgreich. Sultan Saladin konnte die Bergfestungen nicht einnehmen, aber plünderte dafür im Tiefland im heutigen Gouvernement Hama in Syrien.

Einer Legende nach soll sich Sultan Saladin jedoch freiwillig zurückgezogen haben, weil die Assassinen eine deutliche Botschaft hinterließen. Trotz umfassender Sicherheitsvorkehrungen schlich sich ein Attentäter in sein Zelt. Er hinterließ das Zeichen der Bruderschaft und einen Dolch als eindeutige Warnung, dass man Saladin andernfalls auf kurz oder lang töten würde.

Im September 1176 heiratete Sultan Saladin dann Ismataddīn Khātūn, die Witwe Nur ad-Dins. Damit untermauerte er seinen Anspruch auf die Herrschaft über Syrien.

Damaskus wurde zum Zentrum seiner Herrschaft. Ägypten hingegen nutzte Sultan Saladin vor allem als Geldgeber für seine Kriegsführung. In einem Brief schrieb er, dass das ungeliebte Reich am Nil für ihn nicht mehr als eine „Hure“ sei.

1183 gelang Sultan Saladin dann endlich die ersehnte Eingliederung von Aleppo in sein Herrschaftsgebiet. In der Folge musste er zunächst lange mit einer schweren Erkrankung kämpfen.

Doch 1186 konnte er auch Mossul vereinnahmen. Damit verfügte Sultan Saladin über ein großes und prosperierendes Reich. Er war nun stark genug, um das christliche Königreich von Jerusalem herauszufordern.

Schlacht bei Hattin am 4. Juli 1187

Das Königreich von Jerusalem war einer von vier Kreuzfahrerstaaten und wurde 1099 im Rahmen des Ersten Kreuzzuges gegründet. Der erste Regent war der legendäre Gottfried von Bouillon.

Guy de Lusignan
Guy de Lusignan – König von Jerusalem (Urheber: François-Edouard Picot / Lizenz: gemeinfreies Bild)

Doch der religiöse Eifer der christlichen Kreuzfahrer war natürlich keine strukturelle Grundlage für einen tragfähigen Staat. Vor allem fehlte es an wirtschaftlicher Substanz und personeller Kontinuität, um ein dauerhaft wehrhaftes Reich zu erhalten.

Die eingesessenen Nachfahren der ersten Kreuzfahrer wollten deshalb friedliche Beziehungen zu den Muslimen. Doch als König Balduin V. im Jahr 1186 starb, übernahm mit Guy de Lusignan ein heißsporniger Neuankömmling die Macht im Königreich von Jerusalem.

Mit der Unterstützung des ebenfalls neu angekommenen Renaud de Châtillon, dem Fürst von Antiochia, kam es deshalb noch 1186 zu ersten Attacken seitens der Christen auf das Reich von Sultan Saladin.

Damit boten die Christen Sultan Saladin auch noch den idealen Vorwand, um seinen Traum von einem islamischen Großreich zu erfüllen. Er sammelte ein Heer von etwa 45.000 Mann und zog gegen das Königreich von Jerusalem.

Das christliche Bündnis bestehend aus dem Königreich von Jerusalem, der Grafschaft Tripolis, dem Johanniter- und dem Templerorden konnte nur 22.000 Mann mobilisieren. Die Armeen trafen sich am 4. Juli 1187 in der Schlacht bei Hattin am See Genezareth.

Die Christen erlitten dort unter der Führung von Guy de Lusignan eine vernichtende Niederlage gegen Sultan Saladin. Dabei verloren sie auch das „Wahre Kreuz Christi“. Bei diesem Holzsplitter handelte es sich um eine sogenannte Reliquie erster Ordnung, aufgrund des unmittelbaren Kontaktes mit Jesus von Nazareth.

Besonders problematisch war jedoch, dass in der Schlacht bei Hattin auch Besatzungen von Burgen eingesetzt und eben getötet wurden. Die Standorte der Christen fielen deshalb in den folgenden Wochen und Monaten wie Dominosteine.

Eroberung von Jerusalem am 2. Oktober 1187

Nur etwa drei Monate nach der Schlacht von Hattin konnte Sultan Saldin deshalb schon die Stadt Jerusalem einnehmen beziehungsweise aus muslimischer Sicht befreien.

Al-Aqsa-Moschee
Sultan Saladin stiftete der al-Aqsa-Moschee auf dem Tempelberg in Jerusalem das Minbar – eine Redekanzel (pixabay)

Umgehend wurden christliche Kirchen in muslimische Moscheen umgewandelt. Auch religiöse Inschriften wurden beseitigt. Nur die Grabeskirche blieb unangetastet.

In der al-Aqsa-Moschee ließ er eine Minbar, eine muslimische Redekanzel, aufstellen. Dort wurde auch eine Inschrift über Sultan Saladin eingraviert, die bis heute seinen Namen prägt: „Freund Gottes“. Eine solche Bezeichnung ist im Islam eigentlich Heiligen vorbehalten.

In den kommenden zwei Jahren zerschlug Sultan Saladin beinahe alle christlichen Gebiete im Heiligen Land. Erst der Beginn des Dritten Kreuzzuges konnte diesen Trend aufhalten.

Dritter Kreuzzug und Niederlagen (1189 – 1192)

Dritter Kreuzzug Karte
Sultan Saladin zerschlug die Staaten der Kreuzfahrer (Urheber: Daelian / Lizenz: CC-BY-SA 4.0)

Die Nachricht von den Niederlagen im Heiligen Land soll die Todesursache von Papst Urban III. gewesen. Vor lauter Schreck fiel er tot um und war nicht mehr.

Sein Nachfolger erließ umgehend am 29. Oktober 1187 mit der „Audita tremendi“ eine neue Kreuzzugsbulle. Damit wurde zum allgemeinen Waffenstillstand im christlichen Abendland sowie zum Zug ins Heilige Land aufgerufen.

Den meisten christlichen Fürsten kam dieser erneute Aufruf zum Kreuzzug sehr gelegen. In dieser Zeit führte man untereinander verlustreiche Kriege, die man nun ohne Gesichtsverlust einfach beenden konnte.

Zunächst schickten die Normannen aus Sizilien einige Galeeren zur Verteidigung von Tripolis. Dann zog der Staufer Friedrich I. Barbarossa los. Nach der siegreichen Schlacht bei Iconium am 18. Mai 1190 in der heutigen Türkei ertrank er jedoch in einem Fluss.

Mit einiger Verzögerung begaben sich auch die Engländer, Franzosen und Österreicher auf den Kreuzzug. Doch Richard Löwenherz beleidigte bereits auf dem Hinweg seine Alliierten. Dies sollte später entscheidend zur strategischen Niederlage gegen Sultan Saladin führen.

Belagerung von Akkon (1189–1191)

Am 08. Juni 1191 trafen die englischen Truppen bei der Hafenstadt Akkon ein. Die Christen versuchten sich unter dem Befehl von Leopold dem Tugendhaften zu diesem Zeitpunkt bereits seit zwei Jahren vergeblich an der Rückeroberung.

Mit den Kontingenten von Löwenherz war man jedoch stark genug für die Entscheidung. Fünf Wochen später kapitulierten die Verteidiger. Für die Gefangenen wurden Lösegelder gefordert. Als man diese nicht rechtzeitig bezahlte, wurden 3.000 Muslime hingerichtet.

Doch statt die Rückeroberung dieser entscheidenden Bastion gemeinsam zu feiern, kam es zum persönlichen Streit zwischen den christlichen Heerführern. Die Franzosen und die Österreicher zogen daraufhin wieder aus dem Heiligen Land ab. Damit war der Dritte Kreuzzug in militärischer Hinsicht bereits zu diesem Zeitpunkt zum Scheitern verurteilt.

Schlachten bei Arsuf und Jaffa (1191 – 1192)

Daraufhin führte Richard Löwenherz den Dritten Kreuzzug nur noch mit Hilfe von lokalen Kräften weiter. Damit begründete er seinen positiven Ruf in der Christenheit, der vor dem Hintergrund historischer Ereignisse unverdient ist.

In der Schlacht bei Arsuf am 07. September 1191 errangen die Kreuzfahrer jedoch zunächst einen Sieg gegen eine zahlenmäßig weit überlegene Armee von Sultan Saladin. Die Hauptursache war, dass die berittenen Bogenschützen auf muslimischer Seite kaum Schaden bei den gepanzerten Rittern der Christen anrichteten.

Des Weiteren verhielt sich die schwere Kavallerie der Kreuzfahrer insgesamt recht diszipliniert. Zwischen einzelnen Attacken gelang es ihnen immer wieder, eine klare Schlachtordnung einzunehmen. Die schnellen Attacken von Saladins Reiterei konnten deshalb keinen nachhaltigen Schaden anrichten.

In der Schlacht von Jaffa im August 1192 konnte Löwenherz erneut einen Sieg gegen Sultan Saladin erringen. Das Gefecht ereignete sich im Rahmen der Belagerung von Jaffa.

Die Stadt wurde von Christen gehalten, die Verteidiger hatten sich aber bereits in die Zitadelle von Jaffa zurückziehen müssen. Gerade noch rechtzeitig erreichte Löwenherz mit einigen hundert Mann die Stadt und begann einen Befreiungsangriff.

Parallel starteten die christlichen Verteidiger von Jaffa einen Ausfallangriff. So konnten die Soldaten von Sultan Saladin aus der Stadt vertrieben werden.

Waffenstillstand für drei Jahre (September 1192)

Die Christen hatten trotz der Erfolge bei Akkon, Arsuf und Jaffa jedoch keine reale Chance, das Primärziel Jerusalem zu erreichen. Sultan Saladin hingegen musste sich parallel mit Problemen wie dem Kalifen von Bagdad in seinem Herrschaftsbereich beschäftigen.

Am 08. September 1192 schloss Sultan Saladin deshalb einen Waffenstillstand mit den Christen. Als Dauer wurden drei Jahre und acht Monate vereinbart. Den Ablauf dieser Frist sollte er nicht mehr leben.

Christliche Pilger erhielten freien Zugang zur heiligen Stadt Jerusalem. Nachträglich wurde sogar noch gestattet, dass zwei lateinische Priester in der Grabeskirche die Messe halten durften. Seitdem hat Sultan Saladin im Westen einen Ruf als „edler Heide“.

Saladins Mausoleum in Damaskus

Mausoleum von Sultan Saladin in Damaskus (Foto: unbekannt / Lizenz: CC-BY-SA 2.0)

Sultan Saladin starb Anfang März 1193 in Damaskus. Er vermachte seinen drei ältesten Söhnen Damaskus, Kairo und Aleppo. Sein Bruder al-Adil erhielt die restlichen Gebiete.

In Damaskus wurde in der Umayyaden-Moschee ein prächtiges Mausoleum für Sultan Saladin errichtet. Dort fand er im Dezember 1195 seine letzte Ruhe.

Doch das Reich von Sultan Saladin drohte schon bald zu zerfallen, weil seine vielen Nachkommen und Verwandten um das Erbe stritten. Um 1200 konnte jedoch al-Adil seine Alleinherrschaft durchsetzen.

Er regierte noch bis zu seinem Tod im Jahr 1218. Das Reich der Ayyubidden zerfiel anschließend innerhalb von drei Jahrzehnten.