Deutsche Könige

Deutsche Könige – 843 bis 1918

Das heutige Deutschland formte sich erstmals aus einem Splitter des Frankenreiches. Noch um 800 n. Christus bedeckte ein riesiges Reich das Herz von Europa. Doch das fränkische Erbrecht zerteilte die Großmacht und es bildeten sich neue Staaten heraus.

Bereits Karl der Große hat in seinem Testament eine Reichsteilung geplant. Jedoch verstarben seine beiden älteren Söhne früh, so dass nach seinem Tod im Jahr 814 n. Christus das gesamte Reich an den dritten Sohn ging.

Dieser – Ludwig der Fromme – sollte jedoch sehr viel weniger Glück haben. Er stürzte früh über familiäre Probleme und wurde von seinen eigenen Söhne sogar zweimal abgesetzt. Nach seinem Tod kam es im Jahr 843 n. Christus schließlich zum Vertrag von Verdun und zur Teilung des fränkischen Reiches.

König Ludwig der Deutsche – 843 bis 876 n. Chr.

Nach der Reichsteilung bestand das fränkische Reich aus drei Teilen, von denen der östliche Teil, das ostfränkische Reich, auf dem Gebiet der heutigen Bundesrepublik Deutschland lag. Der erste deutsche König erhielt deshalb auch seinen Beinanmen – Ludwig der Deutsche.

Dieser hatte bereits seit 817 n. Christus als Unterkönig von Baiern regiert. Er war von seinem Vater eingesetzt worden. Doch dann suchte er den Konflikt mit diesem. Bereits ab 826 n. Christus regierte er selbstständig.

Das Ende des fränkischen Erbes

Doch die Kraft der Karolinger ließ immer weiter nach. So wie sie einst selbst ihre Vorgänger verdrängt hatten, drängte nun im ostfränkischen Reich eine neue Dynastie an die Macht.

Mit Heinrich I. saß erstmal von 919 bis 936 n. Christus ein Germane auf dem deutschen Königsthron. Der Sachse aus dem Geschlecht der Liudolfinger konnte der großen Bedrohung durch die Ungarn erfolgreich begegnen und legte den Grundstein für die erste der großen deutschen Herrscher-Dynastien.

Die deutschen Herrscher-Dynastien

Die Ottonen – 919 bis 1024

Der erste Ottone war Otto der Große. Dessen Herrschaft zeichnete sich durch eine besondere Länge aus. Außerdem setzte er die Unteilbarkeit der Herrschaft durch. Damit wurde eine Grundlage gegen die Zerfaserung der Territorien wie bei den Franken gelegt.

Die Salier – 1024 bis 1125

Die Salier prägten ein Jahrhundert der Konflikte zwischen den weltlichen Herrschern und den Päpsten.

Die Staufer – 1138 bis 1254

Die Staufer waren ein schwäbisches Adelsgeschlecht. Mütterlicherseits stammten sie von den Saliern ab.